Persönliche Wanderempfehlung aus dem Rathaus
 
Mügeln - Altmügeln - Crellenhain - Helmaus - Berntitz - Großschlatitz - Mügeln
 
Strecke: 9.6km 
Dauer:     3:24 h (mit Foto- und Picknickpause)
Aufstieg: 192 m
Abstieg:  184 m
Wandertag: 14.7.2018
genutzte App: outdooractive
Mehr Infos und eine Karte gibt es in der Stadtbibliothek Mügeln
 
Kurzbeschreibung:
Um möglichst viel von Mügelns Sehenswürdigkeiten, Bänken, Aussichtspunkten außerhalb und weitere Highlights zu sehen, sind wir ganz gemütlich folgende Strecke abgelaufen:
 
Begonnen haben wir am Markt. Dort gab es auch schon die ersten Bänke und Sehenswürdigkeiten, wie die Central- und Volksbank, das Rathaus, den Brunnen und mit kurzem Blick auf den Altmarkt mit seinem weiteren Brunnen, der den Minnesänger Heinrich von Mügeln darstellt. Vom Markt aus blickt man sofort auf die Stadtkirche St. Johannis. Rundherum finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, wie die alte Knabenschule und das Pfarrhaus mit der Kirchenbank. Wer an der Kirche entlang läuft, entdeckt sofort, dass er sich auf dem Lutherweg befindet. An dieser Beschilderung orientieren wir uns im ersten Wanderverlauf. Weiter geht es auf die Schlossstraße. Unser liebstes Motiv war das alte Fachwerkhaus mit der schönen Bemalung und der Schornsteinfegerbank davor.  Ein Blick in die Badergasse zeigt das alte Gebäude der ehemaligen Baderei und den Standort des ehemaligen Brücken- und Schlosstores. An der ehemaligen Schlossschule vorbei, passiert man die Bahnschienen am Schloß Ruhethal und biegt auf den Lutherweg, an der Verlobungsbrücke, ab.
Der Weg führt entlang der Döllnitz bis nach Altmügeln. Nach Überqueren der Wermsdorfer Straße, wanderten wir auf der Altmügelner Straße an der Grundschule "Tintenklecks" mit der Lesebank und der St. Marienkirche mit dem Pfarrhaus vorbei.
Uns zog es den Kirchberg zum Heimatverein Altmügeln/Crellenhain hoch. Von dort aus hatten wir auf der Bank am Feld einen wunderschönen Ausblick auf Mügeln. Nach einer kleinen Pausen liefen wir weiter, bis zur Höhe des Kaolinabbaugebietes. Nach einem kleinen Blick in den Kaolintagebau, blieben wir auf dem Weg Zum Lehmberg/Zum Lehmweg, bis Helmhaus. Zwischendurch orientierten wir uns an den Schildern Richtgung Forsthaus Seelitz. Unsere Pause machten wir am Maisfeld bei einem Forststand mit Blick auf Oschatz und dem Wermsdorfer Wald.
Am Waldrand der Wermsdorfer Straße war dann Schluss. Weiter ging es Richtung Berntitz. Durch den kleinen Ort Großschlatitz kamen wir zu der erhofften Fotobank, wo wir die letzte große Aussichtspause genossen.
Über den Volksgutweg an der Schießanlage des Schützenvereins vorbei, weiter auf den Poetenweg, wanderten wir dann auf den Anger, wo die meisten Bänke (Arme-Sünder-Bank, Notenbänke, Bank der Generationen, Spielbank, Landwirtschaftsbank, Baumelbank, Schulanfängerbank, Schaustellerbank), der neue Spielplatz, die Baumallee, das Backhaus, der Teich, die Angerterrasse (an der ehemaligen Stadtmühle) und der Schaustellerbetrieb, zu sehen waren.
Da die Feuerwehr fast in Sichtweite ist, sind wir die schmale Gasse noch bis zur Feuerwehrbank gegangen.
Die letzten paar Meter verliefen an der Goetheschule, der ehemaligen Mädchenschule, dem Museum, der Postdistanzsäule, dem Standort des ehemaligen Lommatzscher Tores, des alten Kinos mit der Blumenbank, an den Mittelalterlichen Fleischerbänken und der Bibliothek, vorbei.
Wanderempfehlung 1

Mügeln - Altmügeln - Nebitzschen - Schleben - Seelitz - Altmügeln - Mügeln

Länge des Rundweges ca. 9 km
Dauer: ca. 1h 45 min

Unsere Tour beginnt auf dem Markt und führt uns über die Schloßstraße am Schloß "Ruhethal" vorbei bis zur "Verlobungsbrücke". Gleich hinter der Brücke fahren wir an der Döllnitz entlang bis zur Wermsdorfer Straße, die wir überqueren. Wir folgen der Straße des Friedens in Altmügeln bis zur Grundschule, an der wir rechts vorbeifahren. Unser Weg führt uns dann nach Nebitzschen. Hier fahren wir an der Gabelung nach rechts Richtung Schleben. Nach ca. 100 Metern geht es wieder nach rechts und auf der Landstraße weiter bis nach Seelitz, immer den Collm vor Augen. Wir durchqueren Seelitz und begeben uns, den Waldrand des Wermsdorfer Forstes links liegen lassend, bis zum sogenannten "Helmhaus", welches dem Försterhaus gegenüber liegt.

Hier biegen wir rechts von der Hauptstraße ab und fahren bzw. laufen auf dem mit Gras bewachsenen Weg, dem sogenannten Lehmberg, zwischen den Feldern entlang. Rechts vom Weg können wir das Naturschutzgebiet "Kreuzgrund" erkennen. Früher wurde der Lehmberg oft von Leuten genutzt, die in den Wermsdorfer Wald zum Pilze suchen oder Holz sammeln gegangen sind. Nach ca. 1,8 Kilometern gelangen wir zum Ortseingang von Crellenhain. Wir fahren am Ortsrand entlang bis wir in naher Ferne die Altmügelner Kirche entdecken. Geradeaus weiter gehen wir den Berg hinunter bis zum Altmügelner Friedhof. Vom oberen Drittel des Weges hat man einen herrlichen Blick auf Altmügeln. Unsere Wandertour geht auf dem Markt zu Ende.
Wanderempfehlung 2

Markt - Döbelner Straße - Gaudlitzer Weg - Oberhof - Lichteneichen (alternativ: - Sornzig - Neusornzig - "Festenberg") - Baderitz - Poppitz - Nebitzschen - Altmügeln - Mügeln

Länge des Rundweges ca. 11,5 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 h 30 min

Alternativstrecke über Sornzig: ca. 13 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 h 45 min


Unsere Radtour beginnt auf dem Mügelner Marktplatz. Wir fahren in östlicher Richtung auf der Ernst-Thälmann-Straße und dann auf der Döbelner Straße bis zur Kreuzung Döbelner Straße-Molkereistraße. Hier biegen wir rechts in den Gaudlitzer Weg ein. Zwischen Obstplantagen und an der Hopfenanlage vorbei, geht es ca. 2,7 Kilometer bis nach Oberhof (Kranichau). Besonders schön ist diese Rad- bzw. Wandertour zur Frühlingszeit, wenn die Obstbäume in den Sornziger Obstplantagen blühen. Auf dem letzten Drittel des Gaudlitzer Weges hat man einen wunderschönen Blick auf Mügeln und seine Umgebung.

Am Oberhof angelangt, fahren wir geradeaus über die Straße, die nach Döbeln führt. Links an der Kranichau vorbei, biegen wir an der nächsten Weggabelung wieder nach links ab. Hier wäre  für Radfahrer zu beachten, dass es sich bei dieser Straße - bis zum Abzweig Lichteneichen (auf einer Länge von ca. 600 Metern) - um eine Einbahnstraße handelt. Diese darf nur aus der Gegenrichtung befahren werden!  Beim besagten Abzweig Lichteneichen fahren wir nach rechts in die Talstraße, an den neuen Eigenheimen vorbei bis zur Hauptstraße. Dort angelangt, fahren wir an der Kreuzung rechts und am nächsten Abzweig links herum und kommen so nach Baderitz. Hier fahren wir durch den Ort bis zur ehemaligenTankstelle.

Alternativ zu dieser Streckenführung können wir auch am Abzweig Lichteneichen geradeaus weiterfahren. Auf diesem Weg kommen wir über die Klosterstraße nach Sornzig. Links der Klosterstraße befindet sich das Kloster "Marienthal", welches im Jahr 1241 von Siegfried dem III. von Mügeln dem kleinen Dorf am Hasenbach gestiftet wurde. Im Klosterpark legen wir eine kurze Rast ein. Die Klosterstraße weiterführend geht es geradeaus über die Kreuzung. Nach ca. 250 Metern biegen wir rechts in den Kreuzegrund in Richtung Neusornzig ab. Wir folgen der Straße für ca. 900 Meter und fahren beim nächsten Abzweig rechts in die Gartenstraße. Am Ende der Straße halten wir uns rechts und befinden uns nun am Festenberg. Im 9./10. Jahrhundert entstand im Sornziger Raum eine altslawische Siedlungskammer mit einer Wehranlage auf dem Festenberg als Mittelpunkt. Die Ausmaße der Burganlage von 300 Metern Länge und 100 Metern Breite waren seinerzeit sicher beeindruckend. Heute ist davon leider nichts mehr erhalten, und auch der Festenberg selbst wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Steinbrucharbeiten nahezu völlig abgetragen. Vorher waren seine Steilwände schon von weitem zu erkennen.

Nachdem wir am Festenberg vorbeigefahren sind, befinden wir uns in Baderitz. Der Ortsname Baderitz hat seinen Ursprung übrigens im slawischen "Podgrodis", und bedeutete so viel wie "Die Leute unter der Burg". Am Ende der Straße treffen beide Varianten der Streckenführung zusammen. Wir biegen links ab und  fahren dann durch den Ort bis zur ehemaligen Tankstelle.  Danach überqueren wir die Leisniger Straße und fahren geradeaus.

Auf der höchstgelegenen Stelle der Verbindungsstraße Baderitz-Poppitz haben wir einen sehr schönen Ausblick auf Mügeln, Kemmlitz, Baderitz, Crellenhain und den Wermsdorfer Wald mit dem Collm. Wenn wir die Anhöhe wieder verlassen haben, gelangen wir in den Ort Poppitz. Wir halten uns rechts und fahren bis zur nächsten Kreuzung. Auf der Landstraße geht es weiter bis zum Bahnübergang von Nebitzschen. Um nicht auf der stark befahrenen Straße bleiben zu müssen, biegen wir nach links ins Dorf ein und fahren an der Altmügelner Kirche, der Grundschule Mügeln, den Sozialwohnungen im Volksgutweg und dem Schloß "Ruhethal" vorbei bis zum Mügelner Markt.
Wanderempfehlung 3

Mügeln - Crellenhain - Zum Lehmberg - Alte Poststraße - Ockritz - Oetzsch - Leichenweg - Mügeln
 
Länge des Rundweges ca. 10 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 Stunden
 
Hinweis für Radfahrer: Strecke nicht durchgängig befahrbar!

Wir fahren vom Mügelner Markt in nördliche Richtung über die Schloßstraße, am Schloß "Ruhethal" vorbei, über die "Verlobungsbrücke" bis zum ehemaligen Schulgarten der Goetheschule Mügeln. Hier biegen wir vor der Plattenstraße, die nach Berntitz führt, links ab und fahren auf einem schmalen Weg auf ca. 600 Metern bis Crellenhain. Der Nordstraße folgen wir bis zum Ende. Hier biegen wir rechts ab und fahren auf dem Lehmberg vorbei an einer kleinen Gartenanlage und zwischen Feldern entlang, bis zum sogenannten "Helmhaus". Dieses liegt gegenüber dem Forsthaus Seelitz.

Am Helmhaus angelangt, biegen wir nach rechts und fahren auf der Landstraße in Richtung Limbach. Etwa einen Kilometer vor Limbach biegen wir in die "Alte Poststraße" ein.

Die "Alte Poststraße" wurde 1725 von August dem Starken gebaut, um von Dresden aus schneller in sein Jagdschloss nach Wermsdorf zu gelangen.

Am Ende der Straße fahren wir nach rechts, an Ockritz vorbei, bis nach Wetitz. Kurz vor dem Ortseingang Wetitz führt ein Weg, der sogenannte "Leichenweg" bis nach Mügeln. Der Volksmund bezeichnete den Weg so, weil früher die Verstorbenen auf diesem Weg bis zum Friedhof Altmügeln gebracht wurden. Vom "Leichenweg" hat man einen sehr schönen Ausblick auf Mügeln und seine Umgebung. Am Ende des Leichenweges angekommen, geht es in südlicher Richtung über die "Verlobungsbrücke" und die Schloßstraße zurück bis zum Mügelner Marktplatz.
Wanderempfehlung 4

Mügeln - Wetitz - Oetzsch - Mahris - Zschannewitz - Schwednitz - Gemeinschaftsantenne - Schlagwitz - Markt

Länge des Rundweges ca. 11 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 h 15 min


Hinweis für Radfahrer: Strecke nicht durchgängig befahrbar

Unsere Radtour beginnen wir auf dem Mügelner Marktplatz. Wir fahren über den Altmarkt, durch die Schulgasse, an der Mittelschule vorbei und durch die Wetitzwiesen bis nach Oetzsch. In Oetzsch verlassen wir die Dorfstraße und biegen auf den Radweg ein, der an der Döllnitz entlang in den Schwetaer Park führt. Der Park ist ein idealer Ort zum Verweilen. Er wurde im Jahre 1819 durch die Frau des damaligen Rittergutsbesitzers Ferdinand Schütze, Elisabeth James, nach englischem Vorbild angelegt. Vom Park aus fahren wir an der Schwetaer Schule vorbei, die ebenfalls durch Familie Schütze im Jahre 1845 erbaut wurde, bis nach Mahris. An der Mahriser Kreuzung geht es geradeaus, durch Zschannewitz hindurch bis nach Schwednitz. Der Ort Schwednitz lebt nach dem Abriss des letzten Gehöfts vor einigen Jahren nur noch in der Erinnerung. Auch in Zschannewitz wohnt nur noch eine Familie, die Landwirtschaft betreibt. Von Schwednitz aus fahren wir in Richtung Niedergoseln bis zur Gemeinschaftsantenne. Hier biegen wir nach links in den Kirschberg ein. In der Hälfte des Weges hat man eine schöne Aussicht auf Mügeln, Schlagwitz, Berntitz und Lüttnitz. Am Ende des Kirschbergs biegen wir nach rechts, um über die Döbelner Straße wieder zum Marktplatz zurückzufahren.
Wanderempfehlung 5

Mügeln - Berntitz - Ockritz - Schlanzschwitz - Oetzsch - Mügeln

Länge des Rundweges, 1. Variante ca. 9,0 km
Dauer zu Fuß: ca. 1h 45 min

Länge des Rundweges, 2. Variante ca. 9,5 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 Stunden
 
 
Auch diese Tour beginnen wir wieder auf dem Marktplatz. Wir wenden uns in nördliche Richtung und fahren an der Mügelner Stadtkirche St. Johannis und Schloß "Ruhethal" vorbei in Richtung Berntitz. Auf der Plattenstraße gelangen wir nach Großschlatitz, einem früheren Ortsteil von Berntitz. An der ersten Straße biegen wir rechts ab und fahren bis zum Ortsausgang. Der Weg ist idylllisch gelegen und führt zwischen den Feldern bis zur Verbindungsstraße Wetitz-Ockritz. Hier geht es links auf der Hauptstraße weiter bis nach Ockritz, wo wir dann rechts abbiegen. Wir fahren durch den kleinen Ort Ockritz hindurch bis nach Schlanzschwitz. In Schlanzschwitz gibt zwei Möglichkeiten nach Mügeln zu gelangen.  Die erste: Von Schlanzschwitz fahren wir über den Radweg am "Mitscherling Gut" vorbei bis nach Wetitz und die Wetitzwiesen entlang nach Mügeln.
 
Die zweite: Durch den Schwetaer Park bis zur Schwetaer Buswartehalle und auf dem Radweg an der Hauptstraße entlang bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Mügelner Marktplatz. Der Park Schweta, welcher nach englischem Vorbild angelegt wurde, ist dabei ein idealer Ort zum Verweilen.
 
Wanderempfehlung 6

Mügeln - Wetitzwiesen - Oetzsch - Schweta - Mahris - Schwednitz - Lüttnitz - Schlagwitz - Mügeln

Länge des Rundweges ca. 10,5 km
Dauer zu Fuß: ca. 2 h 15 min
 
Hinweis für Radfahrer: Strecke nicht durchgängig befahrbar!

Vom Marktplatz aus führt uns unsere Tour durch die Wetitzwiesen, Oetzsch und den Radweg an der Döllnitz entlang bis zum Schwetaer Park. Hier verschnaufen wir ein Weilchen und genießen die Ruhe des Parkes, der im Jahre 1819 durch Elisabeth James nach englischem Vorbild angelegt wurde. An der Schwetaer Schule vorbei geht es über Mahris, Zschannewitz nach Schwednitz. Schwednitz wurde vor einigen Jahren dem Erdboden gleich gemacht, nachdem bereits 1987 die letzten Einwohner nach Mügeln gezogen waren. Vom ehemaligen Schwednitz aus fahren wir bis zum oberen Ende der ehemaligen Mülldeponie. Hier biegen wir nach links ab und fahren über eine Pflasterstraße zur Hauptstraße, die nach Döbeln führt. Diese überqueren wir und fahren nach Lüttnitz. An der nächsten Kreuzung biegen wir nach rechts ab und fahren an der Benjeshecke vorbei über die Plattenstraße am Hopfen bis zum ehemaligen Gasthof "Dreizehn Quellen". Von hier aus fahren wir wieder zurück zum Mügelner Marktplatz.
Wanderempfehlung 7

Mügeln - Niedergoseln - Mahris - Auerschütz - Sömnitz - Mülldeponie - Gemeinschaftsantenne - Niedergoseln - Mügeln Markt

Länge des Rundweges ca. 15 km
Dauer zu Fuß: ca. 3 Stunden

Hinweis für Radfahrer: Strecke nicht durchgängig befahrbar!

Der Ausgangspunkt unserer Wanderroute ist wiederum der Mügelner Marktplatz. Wir fahren in östliche Richtung über Niedergoseln nach Mahris. An der Straßenkreuzung Schweta-Zschannewitz fahren wir geradeaus bis zum Ortsausgang von Mahris. Über eine Plattenstraße und den anschließenden Feldweg gelangen wir in den Landkreis Döbeln, nach Delmschütz-Auerschütz. Dort halten wir uns rechts und fahren über die Landstraße bis nach Sömnitz. In Sömnitz angelangt,biegen wir wieder rechts in einen Weg ein. Dieser Weg ist ca. 1,7 Kilometer lang und verläuft zwischen den Feldern bis zur Verbindungsstraße Niedergoseln-Schwednitz. An der Verbindungsstraße angelangt, biegen wir nach links und fahren an der ehemaligen Mülldeponie und der Gemeinschaftsantenne der Stadt Mügeln vorbei bis zum ehemaligen Gasthof Niedergoseln. Von hier bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Mügelner Markt, ist es nur noch ein Katzensprung.
Wanderempfehlung 8

Mügeln - Altmügeln - Nebitzschen - Glossen / Bahnerlebniswelt - Gröppendorf -  Seelitz - Altmügeln - Mügeln

Länge des Rundweges ca. 14 km
Dauer ca. 3 Stunden

Unsere Radtour beginnt auf dem Markt und führt uns über die Schloßstraße am Schloß "Ruhethal" vorbei bis zur "Verlobungsbrücke" . Gleich hinter der Brücke fahren wir links. Dem Verlauf der Döllnitz folgend, gelangen wir zur Wermsdorfer Straße, welche wir überqueren. Weiter geht es auf der Straße des Friedens bis zur Altmügelner Kirche, wo wir links an der Friedhofsmauer entlangfahren. Die Landstraße führt uns weiter nach Nebitzschen. In Nebitzschen fahren wir an der Gabelung nach links. Nach ca. 400 Metern biegen wir  rechts ab. Auf dieser Straße gelangen wir nach Glossen, wo wir uns hinter dem Gemeindezentrum mit dem Glossener Bahnhof rechts halten. So kommen wir nach ca. 700 Metern zum Steinbruch und der Feldbahnschauanlage. Hier erholen wir uns etwas, bzw. nutzen die Zeit, um in die Bahnerlebniswelt abzutauchen.

Der Glossener Bahnhof ist der Endbahnhof der historischen Schmalspurbahn "Wilder Robert". Dort bietet sich die Möglichkeit, mit dem Zug der Feldbahn in den Steinbruch zu fahren. Der ehemalige Steinbruch diente dem Abbau von Quarzit. Da Quarzit für die Stahlproduktion von großer Bedeutung war, wurde der Steinbruch ab Juni 1940 als Wehrwirtschaftsbetrieb geführt. Im Zuge dessen wurde Anfang 1943 die Feldbahnanlage durch russische Kriegsgefangene errichtet. Heute gilt sie als technisches Denkmal. Im Steinbruchgelände selbst findet man schließlich die Bahn in ihrer kleinsten Ausführung: die Modellbahnausstellung mit Nachbildungen wesentlicher Streckenabschnitte.

Nun setzen wir unsere Tour fort. Wir fahren zurück zur Hauptstraße und biegen nach rechts ab, um so nach Gröppendorf zu gelangen. In Gröppendorf verlassen wir die linksabbiegende Vorfahrtsstraße, indem wir geradeaus weiterfahren. Nach ca. 60 Metern biegen wir wieder rechts auf einen Feldweg ab. Dieser führt uns nach Seelitz. Wir durchqueren Seelitz und kommen so zur Staatsstraße (Mügeln-Wermsdorf), auf welche wir rechtsherum auf- und nach ca. 100 Metern abermals rechtsherum abfahren. Vorbei am "Helmhaus" fahren bzw. laufen wir ca. 1,8 Kilometer auf dem mit Gras bewachsenen Weg, dem so genannten Lehmberg, zwischen den Feldern entlang zum Ortseingang von Crellenhain. Am Ortsrand fahren wir bis wir vor uns die Altmügelner Kirche entdecken. Geradeaus weiter gehen wir den Berg hinunter. Vom oberen Drittel des Weges hat man einen herrlichen Blick auf Altmügeln. Unsere Tour endet auf dem Mügelner Markt.