Aktuelle Informationen zur gesundheitlichen Lage aufgrund des Corona-Virus
 
Umfangreiche Informationen rund um das Coronavirus finden Sie im Informationsportal des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.coronavirus.sachsen.de
 
Ebenso können Sie sich beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag über tagaktuelle Entscheidungen, welche in Form von Tagesbriefen erscheinen, informieren. Dazu besuchen Sie www.ssg-sachsen.de.
Information zur Hort- & Kita-Schließung vom 22.03. bis 01.04.2021 - Elternbeiträge
 
Die Gutschrift der Elternbeiträge für diesen Schließzeitraum (halber Elternbeitrag vom Monat März 2021) erfolgt voraussichtlich im Mai 2021. Sie erhalten dazu einen Bescheid.
 
Wir weisen darauf hin, dass eine Gutschrift der Elternbeiträge nur erfolgt, wenn sich das Kind bzw. die Kinder nicht in der Notbetreuung befanden.
Elterninformation - Grundschule "Auf der Höhe" Neusornzig (Stand: 08.04.2021)
 
Sehr geehrte Eltern,
 
hiermit wird Ihnen das Formular - Einwilligungserklärung für Schüler -  zur Verfügung gestellt, das am Montag von jedem Kind, welches in der Schule getestet wird, ausgefüllt vorliegen muss.
 
Außerdem wird Ihnen das Formular - qualifizierte Selbstauskunft - zur Verfügung gestellt. Dies ist zu verwenden, wenn Sie Ihr Kind selbst testen lassen möchten und es demzufolge nicht in der Schule am Test teilnimmt. 
 
Bei Fragen steht Ihnen die Schulleiterin Frau Hübner 034362/32125 zu Verfügung.
 
weitere Informationen:
https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html
Wichtige Informationen für Eltern von Schul- und Kita-Kindern für den Betrieb der Einrichtungen nach Ostern bzw. nach den Osterferien:
 
Die Kindertagesstätten der Stadt Mügeln öffnen am Dienstag, 06.04.2021, inzidenzunabhängig. Dazu zählen auch die Kinderhorte während der Osterferien. Schulen öffnen ab Montag, dem 12.04.2021, ebenfalls inzidenzunabhängig, nach den Osterferien.
 
Bzüglich der Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs in Kitas und Schulen bitten wir Sie, liebe Eltern, folgende Hinweise zur Kenntnis zu nehmen und zu beachten:
 
Verschärfter Infektionsschutz für Schul- und Kita-Betrieb

Schulen und Kindertageseinrichtungen sollen nach Ostern inzidenzunabhängig öffnen. Allerdings sind damit verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen verbunden. Das sieht die neue Corona-Schutz-Verordnung vor. Kultusminister Christian Piwarz warb um Verständnis für die Maßnahmen. »Trotz steigender Infektionszahlen wollen wir den Kindern und Jugendlichen den Kita- und Schulbesuch ermöglichen. Unserer aller Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Schule und Kita möglichst sichere Ort bleiben«, so der Kultusminister.
 
  • Zutritt in Kita nur mit negativem Testergebnis

    Fortan können Kindertageseinrichtungen von Personen nur betreten werden, wenn sie durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus nachweisen können, dass keine Infektion besteht. Davon ausgenommen sind neben den in Krippen und Kindergärten betreuten Kindern nur die sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände. Wer seine Kinder jedoch ins Kita-Gebäude hineinbegleiten möchte, muss einen der genannten Nachweise vorlegen. Dieser darf nicht älter als drei Tage sein. Andernfalls darf die Kindertageseinrichtung nicht betreten werden. Das Zutrittsverbot gilt ab dem Moment, wenn ausreichend Selbsttestkits für die pädagogischen Fachkräfte in der Kita vorliegen. Die Kindertageseinrichtung weist hierauf im Eingangsbereich des Geländes hin.
  • Schulbesuch für alle Schülerinnen und Schüler an Testungen gebunden

    Bisher mussten Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen nur einmal pro Woche eine ärztliche Bescheinigung oder ein negatives Testergebnis vorweisen können. Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung wird die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler auf zwei Mal wöchentlich und auch auf die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe ausgedehnt. Damit diese am Präsenzunterricht teilnehmen können, werden die notwendigen Selbsttests regelmäßig in den jeweiligen Grund- und Förderschulen durchgeführt. Die hierfür notwendigen Selbsttestkits für Schülerinnen und Schüler erhalten die Schulen dafür durch eine zentrale Belieferung. In den Horten müssen daher grundsätzlich keine Testungen der dort betreuten Hortkinder erfolgen. Die Regelung für das Schulpersonal bleibt wie bisher bei zwei Mal pro Woche. Antworten auf wichtige Fragen zu den Selbsttests gibt es hier.
  • Maskenpflicht auch im Unterricht

    Ab Klassenstufe fünf müssen Schülerinnen und Schüler fortan eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmaske (zum Beispiel KN95/N95), jeweils ohne Ausatemventil auch im Unterricht tragen. Weiterhin gilt: Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstiges Personal und Eltern müssen auf dem Gelände der Schule und im Schulgebäude eine der genannten Masken tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht auf dem Außengelände der Schulen, wenn ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
Weiterhin eingeschränkter Regelbetrieb

In Grund- und Förderschulen sowie Einrichtungen der Kindertagesbetreuung findet wie bisher eingeschränkter Regelbetrieb statt. Das bedeutet, die Gruppen und Klassen müssen streng getrennt werden. In Einrichtungen der Kindertagespflege findet Regelbetrieb statt.
 
Aufgrund des andauernden eingeschränkten Regelbetriebes gelten weiterhin folgende Öffnungszeiten in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Mügeln:

•    Kita Hummelburg 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr
•    Kita Kleine Früchtchen 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr
•    Kita Sonnenblume 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr
•    Kita Grashüpfer 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr
•    Hort Angerkids 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr (kein Frühhort!)
•    Hort Auf der Höhe 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr (kein Frühhort!)
 
Während der Ferien öffnen die Horte bereits 7.00 Uhr.

Schulbesuchspflicht wird aufgehoben

Konnten bislang lediglich Primarschülerinnen und -schüler von der Präsenzbeschulung abgemeldet werden, ist dies nun für alle Schülerinnen und Schüler möglich. Die Kinder oder Jugendlichen können dann die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, wie im Präsenzunterricht, kann allerdings nicht gerechnet werden.
 
Neu ab 1. April 2021: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 22. März hat das Kabinett die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Die neue Verordnung gilt vom 1. April bis Ablauf des 18. April 2021.

Die bisherigen Corona-Maßnahmen werden damit größtenteils fortgeführt oder ausgeweitet. Grundsätze wie die Kontaktreduzierung oder die Empfehlung zum Verzicht auf unnötige Reisen, Einkäufe oder Besuche haben weiterhin Bestand. Private Zusammenkünfte bleiben auf zwei Hausstände beschränkt, wobei insgesamt nicht mehr als fünf Personen zulässig sind. Kinder unter 15 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel ist überall dort eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, wo sich Menschen begegnen, insbesondere aber von 6 bis 24 Uhr in Fußgängerzonen, auf Flächen für Sport und Spiel, Wochenmärkten und Außenverkaufsstände. Unter anderem für Banken, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Beherbergungsbetrieben sowie vor und in gastronomischen Einrichtungen bei Lieferung und Abholung gilt nun die erweiterte Pflicht mindestens einen medizinischen Mund-Nasenschutz oder eine FFP-2-Maske oder vergleichbarer Standard zu nutzen.
 
Ausweitung von Schnell- und Selbsttests

Die Bedeutung von Schnell- und Selbsttests erfährt eine deutliche Stärkung in verschiedenen Bereichen. Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen sich statt bisher einmal wöchentlich zweimal in der Woche testen oder testen lassen. Die Tests sind vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Ansonsten bleiben die Arbeitgeber weiterhin verpflichtend, allen Beschäftigten, die am Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot für einen kostenlosen Selbsttest einmal in der Woche zu unterbreiten.

Betriebsinhaber und Beschäftigte u.a. in Betrieben für körpernahe Dienstleistungen, Fahrschulen und Musikschulen müssen sich künftig zweimal wöchentlich testen oder testen lassen. Kunden und Besucher benötigen einen tagesaktuellen Test. Dies gilt ebenfalls für Kunden von Friseuren und medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen.

Soweit der Selbsttest zur Erfüllung der Testpflicht genügt, ist dies durch eine dokumentierte Selbstauskunft nachzuweisen.

Erweitert wurde die Anzahl der Teilnehmer bei Eheschließungen und Beerdigungen in enger Abhängigkeit von Testungen. Es können jetzt bis zu 20 Personen mit Test teilnehmen.

Möglichkeit zur inzidenzunabhängigen Öffnungen für Landkreise und Kreisfreie Städte


Grundsätzlich wird an dem stufenbasierten System der Öffnungsschritte und der Rückfallregelung festgehalten.

Landkreise und Kreisfreie Städte erhalten jedoch ab dem 6. April 2021 die Möglichkeit zur inzidenzunabhängigen Öffnung von click-and-meet-Angeboten, Zoos, Tier- und botanischen Gärten sowie Museen, Galerien oder Gedenkstätten, wenn die maximale Bettenkapazität von 1300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten auf Normalstation nicht erreicht ist. Damit verbindet sich zusätzlich zu den bisherigen Bestimmungen die Auflage, dass Kunden und Besucher zur Nutzung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen müssen. Die entsprechenden Angebote sind zugleich nicht mehr Bestandteil der Rückfallregelung. Im Rückfallmechanismus entfällt die verschärfte Kontaktbeschränkung: es gilt auch bei entsprechender mehrtägiger Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 weiterhin, dass max. zwei Hausstände und höchstens fünf Personen zusammenkommen dürfen, wobei Kinder unter 15 nicht gezählt werden.

Die Liste der Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung wird um Babyfachmärkte ergänzt: diese können inzidenzunabhängig öffnen. Fitnessstudios werden mit Innensportanlagen gleichgesetzt und sind damit Bestandteil der Öffnungsstrategie, können bei einer länger konstanten 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder den Betrieb aufnehmen.

Voraussetzungen für Modellprojekte

Modellprojekte bedürfen zwingend einer wissenschaftlichen Begleitung. Die Genehmigung eines solchen landesbedeutsamen Vorhabens obliegt dem jeweiligen Landkreis bzw. der Kreisfreien Stadt, welche jedoch zuvor das Einvernehmen mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten, dem Staatsministerium für Kultur und Tourismus und dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen hat. Modellprojekte sind nicht zulässig, wenn die maximale Bettenkapazität überschritten ist.
 

Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO) (*.pdf, 0,58 MB)
Amtliche Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 29. März 2021 | gültig vom 1. April bis 18. April 2021
 
Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen Antigen-Selbsttests (*.pdf, 0,17 MB)
Anlage 1 zu § 1a Absatz 2
 
Qualifizierte Selbstauskunft über das Vorliegen eines negativen Antigen-Selbsttests (*.pdf, 0,33 MB)
Anlage 2 zu § 5a Absatz 4 Satz 1
Neu ab 8. März 2021: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Das Kabinett hat am 5. März 2021 nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 3. März 2021 die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 8. März und endet mit Ablauf des 31. März 2021.

Die geltenden Corona-Maßnahmen werden im Wesentlichen fortgeführt. Die Grundsätze wie Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.
 
Freistaat ermöglicht vorsichtige Lockerungen

Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert: Ein Hausstand darf sich in der Öffentlichkeit sowie in privat genutzten Räumen und Grundstücken mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Insgesamt sind maximal fünf Personen erlaubt. Kinder unter 15 Jahren werden nicht mitgezählt.

Die bislang geltenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Auflage, die Unterkunft nur mit triftigem Grund verlassen zu dürfen, werden grundsätzlich aufgehoben. Dies gilt auch für das Alkoholverbot. Die nächtliche Ausgangssperre fällt ersatzlos weg.

Alle Beschäftigten und Selbstständigen mit direktem Kundenkontakt sind ab 15. März 2021 verpflichtet, einmal wöchentlich einen Coronatest vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Arbeitgeber müssen die Tests für den Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung stellen. Sie sind verpflichtet, ab dem 22. März 2021 ihren Beschäftigten, die an ihrem Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot zur Durchführung eines kostenlosen Selbsttests mindestens einmal pro Woche zu unterbreiten. Voraussetzung für Anwendung dieser Regelungen ist, dass ausreichend Testungen am Markt vorhanden sein müssen.

Fahrschulen dürfen vollumfänglich öffnen. Bedingung ist eine wöchentliche Testung des Personals, ein Hygienekonzept und ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest des Kunden.

Buchläden, Baumschulen, Gartenmärkte, Baumärkte und Blumengeschäfte gelten künftig als Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung und dürfen öffnen. Nötig sind hier eine Begrenzung der Kundenzahl und ein Hygienekonzept.

Die im Folgenden aufgeführten, inzidenzbasierten Lockerungen sind nicht zulässig, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 durch COVID-19-Erkrankte belegten Krankenhausbetten in Sachsen auf der Normalstation überschritten wird.

Maßnahmen bei Unterschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 100

Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:
  • Click & Meet im Einzel- und Großhandel nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum. Erlaubt ist maximal ein Kunde pro angefangenen 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Unterstützungsbedürftige Personen und Minderjährige zählen nicht mit.
  • Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.
  • Öffnung von weiteren körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik- und Tattoostudios mit wöchentlicher Testung des Personals. Kunden müssen einen tagesaktuellen negativen Covid-19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.
  • Ab 15. März 2021: Öffnung von botanischen Gärten, Zoos und Tierparks mit vorheriger Terminbuchung. Gleiches gilt für die Öffnung von Museen, Galerien und Gedenkstätten.

Hat sich der 7-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März 2021 erlauben:
  • Außengastronomie mit vorheriger Terminvereinbarung. Sitzen mehrere Hausstände an einem Tisch, ist ein negativer, tagesaktueller Covid-19-Schnell- oder Selbsttest notwendig.
  • Die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Musiktheatern, Musik-, Kunst- sowie Tanzschulen. Bedingung ist ein negativer, tagesaktueller Covid-19-Schnell- oder Selbsttest für Besucher.
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich. Teilnehmer müssen einen negativen, tagesaktuellen Covid19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.
  • Bibliotheken.
 
Maßnahmen bei Unterschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 50

Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:
  • Öffnung des Einzel- und Großhandels mit Kundenbeschränkung.
  •   Kontaktfreien Sport in kleinen Gruppen (maximal 20 Personen) im Außenbereich.
  • Ab dem 15. März 2021: Öffnung von Zoos, botanischen Gärten und Tierparks sowie Museen, Galerien und Gedenkstätten ohne Terminvereinbarung.
Hat sich der 7-Tage-Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März erlauben:
  • Öffnung der Außenbereiche der Gastronomie ohne Terminvereinbarung und ohne Testpflicht für Gäste.
  • Öffnung von Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten und Musiktheatern ohne Testpflicht für Besucher.
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich ohne Testpflicht für Teilnehmer.
 
Maßnahmen bei Unterschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt erlauben:
  • Lockerung der Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich in der Öffentlichkeit und im privaten Raum bis zu drei Hausstände mit insgesamt maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt.
 
Rückfallregelung / verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Inzidenz
  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der Kreisfreien Stadt, gelten im Landkreis oder kreisfreien Stadt ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regelungen für eine Inzidenz zwischen 50 und unter 100:. Der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt muss die darüber hinaus geltenden entsprechenden Lockerungen aufheben.
  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der Kreisfreien Stadt, müssen Landkreise oder kreisfreie Stadt die entsprechenden Lockerungen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag aufheben. Zeitgleich müssen Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit eingeführt werden. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt.
  • Sind die maßgeblichen Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten Ausgangsbeschränkungen und Alkoholverbot ab dem zweiten darauffolgenden Werktag ebenso wieder außer Kraft wie die strengeren Kontaktbeschränkungen.
  • Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen.
 
Fahrplan für die Schulöffnungen

In der neuen Corona-Schutz-Verordnung ist auch geregelt, wie es mit dem Schulbetrieb weitergeht. Bisher konnten lediglich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und Grundschüler ihre Schulen besuchen. Unter strengen Hygieneregeln werden in Sachsen nun die Schulen für alle weiteren Schüler schrittweise geöffnet. Es soll jedoch eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler – mit Ausnahme der Primarstufe – und das gesamte Personal der Schulen gelten.

Zunächst sollen am 10. März 2021 an Förderschulen auch die Schüler oberhalb der Primarstufe ihre Schulen wieder besuchen können. Es findet eingeschränkter Regelbetrieb statt, die Klassen und Gruppen müssen streng voneinander getrennt bleiben. Ab dem 15. März sollen die übrigen weiterführenden Schulen auch für alle anderen Schülerinnen und Schüler geöffnet werden, für die in den vergangenen drei Monaten kein Präsenzunterricht möglich war. Die Klassen müssen jedoch geteilt werden, der Unterricht findet im Wechselmodell statt.

Fast alle Schüler müssen sowohl auf dem Gelände der Schule, als auch im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen von der Maskenpflicht im Unterrichtsraum gibt es lediglich für Grundschüler und Schüler der Förderschulen sowie bei vorliegendem Attest.

Kindertageseinrichtungen und Schulen werden wieder geschlossen, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Grundsätzlich gilt, dass der Präsenzunterricht an Schulen und die Kindertagesbetreuung wiederaufgenommen werden können, wenn der 100-er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird.
 

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO) (*.pdf, 0,33 MB)
Amtliche Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 5. März 2021 | gültig vom 8. März 2021 bis 31. März 2021 | vorbehaltlich redaktioneller Änderungen
 
Schulen sollen für weitere Schüler geöffnet werden
Medieninformation des Kultusministeriums vom 4. März 2021
 
Erhöhte Inzidenz: Nordsachsen hebt Lockerungen wieder auf

Ab Sonnabend (27.02.21) gelten im Landkreis Nordsachsen wieder nächtliche Ausgangssperre und 15-Kilometer-Bewegungsradius. Da der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an fünf Tagen in Folge überschritten wurde, muss heute (26.02.21) gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung die Allgemeinverfügung vom 15. Februar 2021 wieder aufgehoben werden. Somit ist die Verordnung des Freistaats tags darauf erneut vollumfänglich in Kraft.

„Wir können zwar nahezu ausschließen, dass die Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen für das Ansteigen des Inzidenzwertes in unserem Landkreis verantwortlich sind. Nichtsdestotrotz müssen wir uns an die Regeln halten“, sagte Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. „Ich gehe aber davon aus, dass die sächsische Staatsregierung in der ab 8. März geltenden neuen Corona-Schutzverordnung in Abstimmung mit den anderen Bundesländern von vornherein weniger generelle Einschränkungen der Grundrechte vorsehen und stärker andere Mittel zur Bewältigung der Pandemie priorisieren wird.“

Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes lässt sich der aktuelle Anstieg des Inzidenzwertes auf eine Häufung von Positivfällen in Kitas zurückführen. Auch an Schulen treten immer wieder Einzelfälle auf. Schwere Krankheitsverläufe gibt es dabei nicht. In der Statistik hat sich zudem der Corona-Ausbruch auf der Porsche-Baustelle in Leipzig bemerkbar gemacht, da zahlreiche Bauarbeiter in Nordsachsen untergebracht sind und die Fälle nach Wohnort zugeordnet werden.

Erfreulich hingegen: Das Infektionsgeschehen in den Alten- und Pflegeheimen mit ihren besonders gefährdeten Bewohnern hat sich durch die Schutzimpfungen und die regelmäßigen Schnelltests der Beschäftigten nahezu komplett beruhigt.
 
Pressemitteilung des Landratsamtes Nordsachsen vom 15.02.2021:
 
Landrat hebt Ausgangssperre und 15-Kilometer-Beschränkung auf


Nach fünftägiger Unterschreitung des Corona-Inzidenzwertes 100 hat Landrat Kai Emanuel heute (15.02.21) die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre und der 15-Kilometer-Bewegungsbeschränkung im Landkreis Nordsachsen verfügt. „Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihr besonnenes Verhalten, welches diese Lockerungen möglich macht. Der Infektionsschutz hat in den vergangenen Monaten zu erheblichen Einschränkungen der Grundrechte geführt. Für mich ist es daher selbstverständlich, gemäß neuer sächsischer Corona-Schutz-Verordnung nun auch die entsprechende Allgemeinverfügung mit ersten Erleichterungen zu erlassen“, sagte der Landrat.

Die Allgemeinverfügung für Nordsachsen tritt am Dienstag (16.02.21) um 0 Uhr in Kraft und ist im Wortlaut auf www.landkreis-nordsachsen.de zu finden. „Ich hoffe sehr, dass es gelingt, die Zahlen in den nächsten Wochen weiter nach unten zu bringen“, so Landrat Emanuel. „Denn machen wir uns nichts vor: Eine nächtliche Ausgangssperre hat im dünn besiedelten ländlichen Raum eher geringen Einfluss auf das Infektionsgeschehen. Umso mehr kommt es darauf an, dass wir uns weiterhin solidarisch verhalten und die Schutzregeln beachten.“

Laut der seit heute (15.02.21) geltenden Rechtsverordnung des Freistaates können die nächtliche Ausgangssperre nach Paragraph 2c und die 15-Kilometer-Bewegungsbeschränkung nach Paragraph 2b aufgehoben werden, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner – ermittelt vom Robert-Koch-Institut - sowohl für Sachsen als auch für den jeweiligen Landkreis oder die kreisfreie Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten wird.

Der Inzidenzwert für Nordsachsen ist in den vergangenen Wochen kontinuierlich gefallen. Zum Jahreswechsel lag er noch weit über 400, seit 10. Februar 2021 beträgt er rund 70.
NEU: Anordnung von Hygieneauflagen (Allgemeinverfügung vom 15. Februar 2021)    
 
Gültigkeit: 15.02.2021 bis 07.03.2021
Impfzentren öffnen am 11. Januar 2021
 
In Sachsen werden die Impfzentren in den 13 Landkreisen bzw. Kreisfreien Städten am 11. Januar 2021 ihren Betrieb aufnehmen, da nun kontinuierlich, allerdings weiter nur begrenzt Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Zunächst werden dort Angehörige prioritär zu impfender Berufsgruppen mittels Gruppenterminen geimpft (z.B. Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Rettungsdiensten etc.).

Am 11. Januar 2021 soll die Online-Terminbuchungsseite für individuelle Impftermine starten. In Kürze wird auch eine Hotline für telefonische Terminbuchungen geschaltet. Eine Impfung im Impfzentrum wird nur mit Termin möglich sein. Impftermine können vorerst nur für Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 gebucht werden.

Die Impfzentren sollen täglich geöffnet sein, unter der Woche zehn Stunden und am Wochenende acht Stunden. Ein Impfzentrum ist mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet. Die größten Objekte können aber nach Bedarf auf bis zu zehn solcher Strecken erweitert werden. Pro Tag können so sachsenweit bis zu 13.000 Bürgerinnen und Bürger geimpft werden.
 
Unter folgendem Link kommen Sie zur Impfterminvergabe:

https://sachsen.impfterminvergabe.de/
 
Weitere Informationen zur Coronaschutzimfpung finden Sie auch unter https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html
Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen
 
In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kindern und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schnupfen) auf. In diesen Zusammenhang haben das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium eine Handlungsempfehlung erarbeitet. Daraus können Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schulbesuch noch möglich ist.