Aktuelle Informationen zur gesundheitlichen Lage aufgrund des Corona-Virus
 
Umfangreiche Informationen rund um das Coronavirus finden Sie im Informationsportal des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.coronavirus.sachsen.de
 
Ebenso können Sie sich beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag über tagaktuelle Entscheidungen, welche in Form von Tagesbriefen erscheinen, informieren. Dazu besuchen Sie www.ssg-sachsen.de.
Update vom 20. Juli 2021: Zweite Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung beschlossen - Gültigkeit verlängert

Das Sächsische Kabinett hat am 20. Juli 2021 die Verlängerung der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie gilt damit unverändert weiter vom 28. Juli bis einschließlich 25. August 2021.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in der Lesefassung vom 26. Juli 2021 (*.pdf, 0,31 MB) Amtliche Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 20. Juli 2021 in der konsolidierten Fassung vom 26. Juli 2021 | gültig ab 28. Juli 2021
 
Update vom 13. Juli 2021: Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung beschlossen
Neue Regelungen für Großveranstaltungen

Die Sächsische Staatsregierung hat am 13. Juli 2021 eine Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung beschlossen und damit u.a. die Regeln für Großveranstaltungen angepasst. Anlass für die Befassung war ein Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer. Die geänderte Verordnung tritt am 16. Juli 2021 in Kraft und gilt bis zum 28. Juli 2021.

Mit der Änderung wurden die in Sachsen bereits geltende Regelungen für Großveranstaltungen präzisiert. Ab 16. Juli 2021 sind Großveranstaltungen mit maximal 5.000 gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern zulässig, wenn die 7-Tage-Inzidenz unter dem Schwellenwert von 50 liegt und die folgenden Bestimmungen eingehalten werden:
 
  • eine Kontakterfassung ist zu gewährleisten - vorzugsweise mittels personalisierter Tickets,
  • Besucherinnen und Besucher benötigen einen tagesaktuellen Test (Ausnahme: Vollständig Geimpfte und Genesene),
  • ein genehmigtes Hygienekonzept muss vorliegen,
  • abseits des eigenen Platzes müssen die Besucherinnen und Besucher einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen,
  • die Zahl der Besucher darf maximal 50 Prozent der zulässigen Kapazität des Veranstaltungsortes betragen,
  • im Hygienekonzept sind Begrenzungen zum Ausschank und Konsum alkoholhaltiger Getränke ebenso vorzusehen wie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen.

Wird der Schwellenwert von 35 unterschritten, sind Großveranstaltungen unter Beibehaltung der oben genannten Auflagen mit höchstens 25.000 Besucherinnen und Besucher zulässig. Im Rahmen des Hygienekonzeptes kann in begründeten Einzelfällen jedoch von der Kapazitätsbegrenzung von 50 Prozent abgewichen werden. Wird der Schwellenwert von 10 unterschritten, entfällt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bei Großveranstaltungen mit bis zu 5.000 Besucherinnen und Besucher.
Geimpfte und Genesene werden auch weiterhin bei der Erfassung der Besucherzahlen mitgezählt.

Bei der Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes kommt es ebenfalls zu einer Änderung. Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter dem Schwellenwert von 10, entfällt zukünftig die Maskenpflicht für Ladengeschäfte und Märkte, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Darüber hinaus hat sich das Kabinett auf eine Anpassung der Testverpflichtungen am Arbeitsplatz verständigt: Beschäftigte müssen ab dem 26. Juli 2021 am ersten Arbeitstag einen negativen Test nachweisen, wenn sie zuvor fünf Werktage hintereinander oder länger wegen Urlaubs oder ähnlicher Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben. Alternativ können sie im Laufe des ersten Arbeitstages unter Aufsicht einen dokumentierten Test vornehmen. Wenn die Arbeit nach dem Urlaub im Home-Office aufgenommen wird, ist der Test nachzuweisen oder vorzunehmen, sobald die Arbeit erstmals wieder außerhalb der Wohnung stattfindet. Diese Regelung gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.
 
 
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in der Lesefassung vom 14. Juli 2021 (*.pdf, 0,40 MB) Amtliche Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 13. Juli 2021 in der konsolidierten Fassung vom 14. Juli 2021 | gültig ab 16. Juli bis 28. Juli 2021, § 9 Abs. 1a gilt ab 26. Juli 2021
Ab 1. Juli 2021: Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Die Sächsische Staatsregierung hat sich am 22. Juni 2021 mit der Fortschreibung der Corona-Regeln für die Zeit ab Juli befasst und einer neuen Corona-Schutz-Verordnung zugestimmt. Die neue Verordnung tritt mit dem 1. Juli in Kraft und gilt bis zum 28. Juli 2021.

Neben einigen Klarstellungen werden zwei neue Schwellenwerte, die 7-Tage-Inzidenz unter 10 und die 7-Tage-Inzidenz über 100 eingeführt. Die letzteren Regelungen entsprechen dabei weitgehend der bisherigen »Bundesnotbremse« nach Infektionsschutzgesetz.
 
Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 10?

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 10, entfallen ab dem übernächsten Tag die meisten Beschränkungen dieser Verordnung bis auf einige Ausnahmen, z.B.:
 
  • das Erfordernis der Erstellung und Einhaltung eines (genehmigten) Hygienekonzeptes,
  • die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und Märkten, bei körpernahen Dienstleistungen und im ÖPNV,
  • die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske, wo sie nach Corona-Schutz-Verordnung vorgesehen ist,
  • die Regelungen zu Großveranstaltungen,
  • die Testpflicht für Diskotheken, Clubs und Musikclubs,
  • die Testpflicht im Bereich der Prostitution,
  • die Regelungen zu Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.
Was gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100?

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über dem Schwellenwert von 100, gilt ab dem übernächsten Tag u.a.:
 
  • Private Zusammenkünfte sind allein mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und einer weiteren Person zulässig. Kinder unter 14 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt.
  • Großveranstaltungen sind untersagt.
  • An Eheschließungen und Beerdigungen dürfen nicht mehr als zehn Personen teilnehmen.
  • Bis auf Geschäfte und Märkte, die der Grundversorgung dienen oder Waren des täglichen Bedarfs führen, z.B. Supermärkte, Baumärkte oder Drogerien, müssen alle Geschäfte geschlossen gehalten werden, können aber click-and-collect bzw. bis zu einer 7-Tage-Inzidenz unter 150 click-and-meet anbieten.
  • Die Ausübung körpernaher Dienstleistungen, mit Ausnahme von Friseurbetrieben, Fußpflege sowie zu sonstigen medizinisch oder seelsorgerisch notwendigen Zwecken ist untersagt.
  • Der Gastronomiebetrieb, ausgenommen die Abholung und Lieferung von Bestellungen, ist ebenso untersagt, wie die touristische Unterbringung.
  • Kultureinrichtungen wie z.B. Museen, Galerien müssen geschlossen bleiben.
  • Kontaktfreier Sport ist allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig.
  • Sportveranstaltungen mit Publikum sind ebenso untersagt wie die Öffnung von Einrichtungen und Aktivitäten, die der Unterhaltung oder Freizeitgestaltung dienen.
 
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (*.pdf, 0,39 MB)
Amtliche Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 22. Juni 2021 | gültig vom 1. Juli 2021 bis 28. Juli 2021

 
Ab 1. Juli 2021: Sächsische Schul- und Kitabetriebseinschränkungsverordnung

Unterhalb einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von 10 gilt für den Zutritt in Schulen und Kindertageseinrichtungen eine einmal wöchentliche Testpflicht. Diese Reglung gilt ab dem übernächsten Tag, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert erreicht oder unterschreitet. Oberhalb der 10er Inzidenz bleibt es bei der zweimaligen Testpflicht pro Woche. Das sieht die neue Schul- und Kitabetriebseinschränkungsverordnung vor, die am 22. Juni 2021 vom Sächsischen Kabinett beschlossen wurde und ab dem 1. Juli 2021 gilt. Die Verordnung sieht zudem vor, dass oberhalb eine Inzidenz von 100 Grund- und Förderschulen sowie Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Klassen oder Gruppen und alle anderen weiterführende Schulen in den Wechselbetrieb gehen müssen. Da die Bundesnotbremse nicht mehr gilt, können nun die Einrichtungen jedoch inzidenzunabhängig geöffnet bleiben. Regionale Schul- und Kita-Schließungen sind nicht mehr vorgesehen.

Für Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge kann auch oberhalb einer Inzidenz von 100 Regelbetrieb stattfinden. Entscheidend sind jeweils die regionalen Werte in den Landkreisen und Kreisfreien Städten.
Wie bisher sieht die Verordnung vor, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen unterhalb einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 im Regelbetrieb geöffnet bleiben.

Es bleibt zudem dabei, dass die Maskenpflicht für Schülerinnen, Schüler, schulisches Personal und Hortpersonal wegfällt, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (sogenannte OP-Maske) oder einer FFP 2-Maske wird jedoch empfohlen.

Um besser auf lokale Infektionsgeschehen reagieren zu können, enthält die Verordnung eine erweiterte Hotspotregelung. So kann bei Auftreten einer Infektion mit SARS-CoV-2 bei mehr als einer Person in einer Schule das Tragen von Masken, die Zutrittsbeschränkung, das Wechselmodell oder gar die ganz oder teilweise Schließung von Schulen angeordnet werden - ungeachtet entsprechend niedriger Inzidenzwerte außerhalb der von vermehrten Infektionen betroffenen Schule.
 
Sächsische Schul- und Kitabetriebseinschränkungsverordnung (*.pdf, 0,12 MB) Lesefassung | gültig ab 24. Juli 2021 bis 25. August 2021



Digitaler Impfpass ab 14.06.21 in Marktapotheke erhältlich
 
Der Digitale Impfpass ist ab dem 14.06.21 in der Marktapotheke Mügeln erhältlich.

Statt den gelben Impfpass ständig bei sich tragen zu müssen, können Geimpfte ihre Immunisierung künftig über eine App auf ihrem Smartphone nachweisen - bespielsweise auf Reisen, in Restaurants oder beim Frisör. Der digitale Impfnachweis kann als QR-Code über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App genutzt werden. Es ist auch möglich, den QR-Code auszudrucken und bei Bedarf vorzuzeigen, wenn man kein Smartphone hat oder die Apps nicht nutzen möchte.
Corona-Infektion: Genesene können Nachweis jetzt online anfordern

Die Landkreisverwaltung hat eine unkomplizierte Lösung geschaffen, den Corona-Genesenen-Nachweis online beim Gesundheitsamt anzufordern. Das ist ab sofort unter der Internetadresse  https://mitdenken.sachsen.de/GenesenennachweisTDO möglich.

Der Genesenen-Nachweis bescheinigt den laborbestätigten Befund, der in der Regel mittels PCR-Test erfolgte, für die Zeit von mindestens 28 Tagen nach und maximal sechs Monaten seit der Sars-CoV-2-Infektion. Genesene gelten laut neuer Bundesverordnung zur Erleichterung von Corona-Schutzmaßnahmen dann den vollständig Geimpften und negativ Getesteten gleichgestellt.

Bürgerinnen und Bürger, die im vergangenen halben Jahr eine Quarantäne-Bescheinigung des Landratsamtes Nordsachsen aufgrund eines positiven Corona-Befundes erhalten haben, können den entsprechenden Nachweis nunmehr online über das Beteiligungsportal des Landkreises anfordern. Für Personen, die aktuell mit dem Corona-Virus infiziert sind, erfolgt die Ausstellung des Genesenen-Nachweises automatisch nach Ablauf der Quarantäne.

Das Landratsamt bittet darum, von telefonischen Anfragen zur Ausstellung eines solchen Genesenen-Nachweises abzusehen.
Information zur Hort- & Kita-Schließung - Elternbeiträge
 
Sehr geehrte Eltern,
 
wir möchten Sie darüber informieren, dass wir aufgrund der aktuell noch andauernden Notbetreuungssituation alle Elternbeiträge - Fälligkeit 15. Mai - aussetzen bzw. nicht abbuchen. Selbstzahler bitten wir dies zu berücksichtigen. Für die Kinder, die eine Notbetreuung in Anspruch genommen haben, erfolgt eine taggenaue Abrechnung der Notbetreuungstage seit dem 26.04.2021 zu einem späteren Zeitpunkt. Auch die etwaige Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes findet bei der Abrechnung Berücksichtigung. Sie erhalten dazu wie in der Vergangenheit einen Bescheid nebst Erläuterung.
 
Ihre Stadtverwaltung Mügeln
Information zur Hort- & Kita-Schließung vom 22.03. bis 01.04.2021 - Elternbeiträge
 
Die Gutschrift der Elternbeiträge für diesen Schließzeitraum (halber Elternbeitrag vom Monat März 2021) erfolgt voraussichtlich im Mai 2021. Sie erhalten dazu einen Bescheid.
 
Wir weisen darauf hin, dass eine Gutschrift der Elternbeiträge nur erfolgt, wenn sich das Kind bzw. die Kinder nicht in der Notbetreuung befanden.
Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen
 
In den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kindern und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schnupfen) auf. In diesen Zusammenhang haben das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium eine Handlungsempfehlung erarbeitet. Daraus können Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schulbesuch noch möglich ist.